Die Pornoindustrie gibt es schon lange. Es geht dabei um die Herstellung von Erotikfilmen. Das heißt also, nur für Erwachsene. Nur wenige Mädchen machen es, weil sie dachten dass es Spaß macht. Die meisten Männer machen es aber exakt aus diesem Grund und ich auch. Pornos zu filmen heißt aber nicht, einfach beim Sex gefilmt zu werden. Es ist viel mehr Arbeit als man glauben würde. Im Durchschnitt dauert ein Porno ca. 30 Minuten. Diese 30 Minuten des Pornos werden aber Stundenlang gefilmt. Von 5 bis zu 12 Stunden bleibe ich manchmal für gerade ein Video. Mein Arbeitstag sieht ungefähr so aus:

  1. -um 7 Uhr stehe ich auf und mache mich bereit,
  2. -ich fahre wenigstens eine Stunde bis zum Set,
  3. -ich erledige dann meinen Papierkram (was auch ungefähr eine Stunde dauert),
  4. -die Beleuchtung und alle anderen Vorbereitungen am Set werden vollendet,
  5. -das Filmen fängt an.

Ich arbeite 3 Stunden, noch bevor ich Anfange im Porno zu spielen. Leicht ist es also nicht. Wahrscheinlich das enttäuschende an Pornos ist, dass das meiste in Pornos nicht echt ist. Viele Menschen wollen es immer noch nicht begreifen. Es ist wichtiger das die Darsteller im Porno gut aussehen, wegen des Zuschauers.

-Wie kommt man in die Pornoindustrie?

Wie komisch es auch klingen mag, es ist aber auch nicht leicht einen Job in der Branche zu bekommen. Man muss das Interesse des Direktors wecken. Falls der Direktor sich auch entscheidet jemanden einzustellen, muss man trotzdem sehr hart arbeiten, wenn man den Job behalten will. Vieles hängt von den Fans ab. Wenn es nicht genügend gute Kritik gibt, ist ein Pornodarsteller leicht ersetzbar. Erst wenn Fans gut auf jemanden reagieren und wieder den selben Darsteller erwarten, dann hat man den Job. Deshalb muss man versuchen immer besser zu werden. Die meisten Pornodarsteller schreiben einen Blog und/oder verkaufen Videos online auf Bestellung. Das ist auch keine schlechte Idee. Ich selbst mache es auch. Meiner Meinung nach ist es auch wichtig, ein gutes Verhältnis mit den Kollegen zu haben. Man hört immer wieder hier und da auch ein paar Tipps und Tricks. Wenn man sich an die Arbeit gewöhnt, kann es auch Spaß machen. Es ist immerhin eine der ältesten Branchen.